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Open Debian Slug

Das ganze Unternehmen ist nicht so ganz ohne, man sollte schon mal eine Shell gesehen haben.
Auf der anderen Seite ist es auch nicht soo schwierig, es dauert halt etwas und
vieles muss von Hand geschehen...

Also auf gehts: UpSlug installieren

Als Gerüst muss als erstes OpenSlug installiert werden.

    1. Das Binary Image von http://www.openslug.org runterladen (OpenSlug-2.7-beta).
    2. Um das Image auf die NSLU2 zu flashen braucht man UpSlug2. 
Unter Mac OS X besorgt man sich am besten upslug2-11-osx.tgz von der UpSlug2 SourceForge Seite. 3. Die Mac OS X eigene libpcap unterstützt leider nicht alle nötigen Funktionen.
Dank den DarwinPorts ist aber schnell eine aktuelle installiert: sudo port install libpcap
4. upslug2 irgendwo in den $PATH kopieren (z.B. /usr/local/bin) 5. Die NSLU2 in den Upgrade Modus bringen: NSLU2 abschalten Eventuell vorhandene Platten abstöpseln Reset-Button drücken und halten (Büroklammer durch das kleine Loch an der Rückseite) Power-Button drücken und loslassen Status LED beobachten Nach ca. 10 Sekunden wechselt das orange auf rot. Dann sofort den Reset-Button loslassen Die LED wechselt jetzt zwischen rot und grün, die NSLU2 ist im Upgrade Modus 6. Auf dem Mac root werden 7. Weil eth0 die Default-Einstellung ist muss man unter Mac OS X mit
  upslug2 --device en0
        die NSLU2 suchen

    8. Die NSLU2 updaten: 
upslug2 --device en0 --target=00:11:22:33:44:55 --image=/path/to/openslug-2.7-beta.bin
        MAC und Pfad bitte anpassen

    9. Zugucken und Daumen drücken

       Upgrading LKG123456 00:11:22:33:44:55
           . original flash contents  * packet timed out
           ! being erased             - erased
           u being upgraded           U upgraded
           v being verified           V verified 

         Display:
           <status> <address completed>+<bytes transmitted but not completed>

         Status:
           * timeout occured          + sequence error detected

         2401ff+000000 ...UUUUUUUUUUUUUUUu------------------           

       Rebooting... done

   10. Nach dem Reboot sollte sich folgendes Farbenspiel in eben dieser Reihenfolge
        auf der LED zeigen:

       Orange: RedBoot Boot Loader
       Rot: Ein Piep und dann kommt mehr Kernel in den Speicher (unter anderem der LED-Treiber)
       Orange blinkend: User Space Boot
       Orange/Grün wechselnd: Abschliessender User Space Boot
       Grün: Boot ist fertig, Login ist möglich

OpenSlug initialisieren

    1. An der NSLU2 per ssh anmelden. User: "root" PW: "opeNSLUg"
    2. nach dem Login turnup init ausführen. Dieser Befehl erlaubt die Netzwerkkonfiguration
       und das setzen eines neuen Passworts für root.
       Danach mit reboot neu starten und wieder einloggen
    3. Jetzt eine Festplatte anschliessen auf der nichts wichtiges drauf ist! 
        Die Platte wird komplett gelöscht!
    4. fdisk /dev/sda
    5. mit p nachsehen ob auf der Platte noch Partitionen vorhanden sind.
       Falls ja können die mit d gelöscht werden
       (es war ja nichts wichtiges auf der Platte, nicht wahr?)
    6. mit n können jetzt neue Partititonen angelegt werden. Als erstes eine root Partition mit z.B. 3GB.
       Dafür gibt man als Endzylinder die gewünschte Größe in MB an (hier also +3000MB).
       Als nächstes eine Swap Partition mit 768MB. Den restlichen Platz habe ich für eine
       große Partititon benutzt.
    7. Der Typ der zweiten Partition muss jetzt noch mit dem t Befehl auf Linux Swap
       (hex code 82) geändert werden
    8. Jetzt noch mal mit p nachsehen ob alles zur Zufriedenheit eingerichtet ist.
       So schaut es auf meiner 80GB Platte aus:

       Disk /dev/sda: 81.9 GB, 81964302336 bytes
       236 heads, 63 sectors/track, 10767 cylinders
       Units = cylinders of 14868 * 512 = 7612416 bytes

          Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System
       /dev/sda1               1         395     2936398+  83  Linux
       /dev/sda2             396         497      758268   82  Linux swap
       /dev/sda3             498       10767    76347180   83  Linux

    9. Mit w die neue Partitionstabelle schreiben lassen und dann wieder rebooten.
   10. Nach dem reboot wieder einloggen und die Partitionen formatieren:

       mkfs.ext3 /dev/sda1
       mkswap /dev/sda2
       mkfs.ext3 /dev/sda3

       Und nochmal rebooten, das war es mit OpenSlug.

Debonaras installieren

    1. Die root Partition als /mnt mounten: mount /dev/sda1 /mnt
    2. Das rootfs (33MB) runterladen und entpacken:

       cd /mnt
       wget http://ftp.debonaras.org/sarge/rootfs/nslu2-sarge-0.2.tar.gz
       tar xzvf nslu2-sarge-0.2.tar.gz 
       mv nslu2-sarge-0.2/* . 
       rmdir nslu2-sarge-0.2 

    3. Jetzt müssen die OpenSLug Kernel-Module in den Debian-Verzeichnisbaum:
       cp -Ra /lib/modules/* lib/modules 
       cp /etc/modprobe.conf etc
    4.Jetzt müssen die Dateien
/mnt/etc/fstab, /mnt/etc/network/interfaces

und

 /etc/mailname

angepasst werden.Bei /etc/mailname ist mir der Grund nicht recht klar, ich hab die Datei trotzdem angepasst...

Meine Dateien sehen also so aus:

/mnt/etc/fstab

     /dev/sda1       /               ext3    defaults        1  1
     /dev/sda2       swap            swap    defaults        0  0
     /dev/sda3       /mnt/data       ext3    defaults        1  1
     proc            /proc           proc    defaults        0  0
     usbfs           /proc/bus/usb   usbfs   defaults        0  0

/mnt/etc/network/interfaces

     # /etc/network/interfaces
     # configuration file for ifup(8), ifdown(8)
     #
     # The loopback interface
     auto lo
     iface lo inet loopback
     #
     # The NSLU2 built-in ethernet
     auto eth0
     # Automatically generated from /etc/default/sysconf
     # The pre-up option must always be supplied, regardless
     # of configuration, to set the hardware correctly.
     # Severe network problems may result if this option is
     # removed.
     iface eth0 inet dhcp
             pre-up modprobe -f ixp425_eth
             pre-up modprobe -f ixp400
             pre-up ifconfig eth0 hw ether 00:11:22:33:44:55
             address 192.168.1.77

/etc/mailname

     nslu2.home.xx

Noch mehr Debian-Konfiguration

    1. Die existierenden /etc/resolv.conf, /etc/hosts, /etc/hostname und /etc/defaultdomain von
       Openslug zu Debian kopieren:

       cp /etc/resolv.conf etc/resolv.conf 
       cp /etc/hosts etc/hosts 
       cp /etc/hostname etc/hostname 
       cp /etc/defaultdomain etc/defaultdomain

    2. Um das Netzwerk nutzen zu können muss jetzt proc gemountet werden:
mount -t proc proc /mnt/proc
    3. Auf die externe Platte chrooten: cd / ; chroot /mnt
    4. /etc/apt/sources.list anpassen:
       # Alte Sources:
       #
       #deb http://debian.nslu2-linux.org/debian/ sarge main
       #deb-src http://ftp.debian.org/debian/ sarge main

       # Stable: 
       #
       deb http://ftp.debonaras.org/sarge/debian sarge main 
       deb http://ftp.debonaras.org/sarge/debonaras sarge main

       # Unstable:
       #
       #deb http://armeb.debian.net/debian-armeb sid main contrib override
    5. Paketliste updaten und die Dist hochziehen, debconf konfigurieren und 
anacron, den popularity-contest und ssh installieren:
       apt-get update 
       apt-get dist-upgrade 
       apt-get install anacron popularity-contest 
       apt-get install ssh
    6. Wichtig. Ein neues (yeah, wieder) root-Passwort setzen
       damit man nach einem reboot wieder in die NSLU2 einloggen kann: passwd
    7. Zurück zum flashfs: exit
    8. Kram unmounten (eventuell vorher den anacron killen wenn das nicht sofort klappt):
 umount /mnt/proc ; umount /mnt 
    9. Die externe Platte beim nächsten Boot zum rootfs machen: 
turnup disk /dev/sda1 -t ext3
   10. reboot
   11. In das frische Debian-System sshen
   12. Zeitzone konfigurieren: 
tzconfig
13. exim4 rekonfigurieren:
dpkg-reconfigure exim4-config
14. Allen sagen das es eine neue Debonaras-Box gibt: /etc/cron.weekly/popularity-contest 15. Stolz auf die Liste der OpenDebianSlugUsers eintragen 16. Enjoy your new Debian-Box with all the apt-get Goodness.

Quellen für dieses kleine HowTo:

     * OpenDebianSlug
     * UpSlug2
     * Using The OpenSlug Binary
     * Initialising OpenSlug

     * Initialising Disks on OpenSlug

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.instant-thinking.de


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Zuletzt geändert am 05.09.2008 12:03 Uhr