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Open Debian SlugDas ganze Unternehmen ist nicht so ganz ohne, man sollte schon mal eine Shell gesehen haben. Also auf gehts: UpSlug installieren Als Gerüst muss als erstes OpenSlug installiert werden. 1. Das Binary Image von http://www.openslug.org runterladen (OpenSlug-2.7-beta). 2. Um das Image auf die NSLU2 zu flashen braucht man UpSlug2. upslug2 --device en0 die NSLU2 suchen 8. Die NSLU2 updaten: upslug2 --device en0 --target=00:11:22:33:44:55 --image=/path/to/openslug-2.7-beta.bin MAC und Pfad bitte anpassen
9. Zugucken und Daumen drücken
Upgrading LKG123456 00:11:22:33:44:55
. original flash contents * packet timed out
! being erased - erased
u being upgraded U upgraded
v being verified V verified
Display:
<status> <address completed>+<bytes transmitted but not completed>
Status:
* timeout occured + sequence error detected
2401ff+000000 ...UUUUUUUUUUUUUUUu------------------
Rebooting... done
10. Nach dem Reboot sollte sich folgendes Farbenspiel in eben dieser Reihenfolge
auf der LED zeigen:
Orange: RedBoot Boot Loader
Rot: Ein Piep und dann kommt mehr Kernel in den Speicher (unter anderem der LED-Treiber)
Orange blinkend: User Space Boot
Orange/Grün wechselnd: Abschliessender User Space Boot
Grün: Boot ist fertig, Login ist möglich
OpenSlug initialisieren1. An der NSLU2 per ssh anmelden. User: "root" PW: "opeNSLUg" 2. nach dem Login turnup init ausführen. Dieser Befehl erlaubt die Netzwerkkonfiguration und das setzen eines neuen Passworts für root. Danach mit reboot neu starten und wieder einloggen 3. Jetzt eine Festplatte anschliessen auf der nichts wichtiges drauf ist! Die Platte wird komplett gelöscht! 4. fdisk /dev/sda 5. mit p nachsehen ob auf der Platte noch Partitionen vorhanden sind. Falls ja können die mit d gelöscht werden (es war ja nichts wichtiges auf der Platte, nicht wahr?) 6. mit n können jetzt neue Partititonen angelegt werden. Als erstes eine root Partition mit z.B. 3GB. Dafür gibt man als Endzylinder die gewünschte Größe in MB an (hier also +3000MB). Als nächstes eine Swap Partition mit 768MB. Den restlichen Platz habe ich für eine große Partititon benutzt. 7. Der Typ der zweiten Partition muss jetzt noch mit dem t Befehl auf Linux Swap (hex code 82) geändert werden 8. Jetzt noch mal mit p nachsehen ob alles zur Zufriedenheit eingerichtet ist. So schaut es auf meiner 80GB Platte aus: Disk /dev/sda: 81.9 GB, 81964302336 bytes 236 heads, 63 sectors/track, 10767 cylinders Units = cylinders of 14868 * 512 = 7612416 bytes Device Boot Start End Blocks Id System /dev/sda1 1 395 2936398+ 83 Linux /dev/sda2 396 497 758268 82 Linux swap /dev/sda3 498 10767 76347180 83 Linux 9. Mit w die neue Partitionstabelle schreiben lassen und dann wieder rebooten. 10. Nach dem reboot wieder einloggen und die Partitionen formatieren: mkfs.ext3 /dev/sda1 mkswap /dev/sda2 mkfs.ext3 /dev/sda3 Und nochmal rebooten, das war es mit OpenSlug. Debonaras installieren 1. Die root Partition als /mnt mounten: mount /dev/sda1 /mnt
2. Das rootfs (33MB) runterladen und entpacken:
cd /mnt
wget http://ftp.debonaras.org/sarge/rootfs/nslu2-sarge-0.2.tar.gz
tar xzvf nslu2-sarge-0.2.tar.gz
mv nslu2-sarge-0.2/* .
rmdir nslu2-sarge-0.2
3. Jetzt müssen die OpenSLug Kernel-Module in den Debian-Verzeichnisbaum:
cp -Ra /lib/modules/* lib/modules
cp /etc/modprobe.conf etc
4.Jetzt müssen die Dateien /mnt/etc/fstab, /mnt/etc/network/interfaces und /etc/mailname angepasst werden.Bei /etc/mailname ist mir der Grund nicht recht klar, ich hab die Datei trotzdem angepasst... Meine Dateien sehen also so aus: /mnt/etc/fstab /dev/sda1 / ext3 defaults 1 1
/dev/sda2 swap swap defaults 0 0
/dev/sda3 /mnt/data ext3 defaults 1 1
proc /proc proc defaults 0 0
usbfs /proc/bus/usb usbfs defaults 0 0
/mnt/etc/network/interfaces # /etc/network/interfaces
# configuration file for ifup(8), ifdown(8)
#
# The loopback interface
auto lo
iface lo inet loopback
#
# The NSLU2 built-in ethernet
auto eth0
# Automatically generated from /etc/default/sysconf
# The pre-up option must always be supplied, regardless
# of configuration, to set the hardware correctly.
# Severe network problems may result if this option is
# removed.
iface eth0 inet dhcp
pre-up modprobe -f ixp425_eth
pre-up modprobe -f ixp400
pre-up ifconfig eth0 hw ether 00:11:22:33:44:55
address 192.168.1.77
/etc/mailname nslu2.home.xx Noch mehr Debian-Konfiguration 1. Die existierenden /etc/resolv.conf, /etc/hosts, /etc/hostname und /etc/defaultdomain von
Openslug zu Debian kopieren:
cp /etc/resolv.conf etc/resolv.conf
cp /etc/hosts etc/hosts
cp /etc/hostname etc/hostname
cp /etc/defaultdomain etc/defaultdomain
2. Um das Netzwerk nutzen zu können muss jetzt proc gemountet werden:
mount -t proc proc /mnt/proc 3. Auf die externe Platte chrooten: cd / ; chroot /mnt
4. /etc/apt/sources.list anpassen:
# Alte Sources:
#
#deb http://debian.nslu2-linux.org/debian/ sarge main
#deb-src http://ftp.debian.org/debian/ sarge main
# Stable:
#
deb http://ftp.debonaras.org/sarge/debian sarge main
deb http://ftp.debonaras.org/sarge/debonaras sarge main
# Unstable:
#
#deb http://armeb.debian.net/debian-armeb sid main contrib override
5. Paketliste updaten und die Dist hochziehen, debconf konfigurieren und
apt-get update
apt-get dist-upgrade
apt-get install anacron popularity-contest
apt-get install ssh
6. Wichtig. Ein neues (yeah, wieder) root-Passwort setzen
damit man nach einem reboot wieder in die NSLU2 einloggen kann: passwd
7. Zurück zum flashfs: exit
8. Kram unmounten (eventuell vorher den anacron killen wenn das nicht sofort klappt):
umount /mnt/proc ; umount /mnt 9. Die externe Platte beim nächsten Boot zum rootfs machen: turnup disk /dev/sda1 -t ext3 10. reboot 11. In das frische Debian-System sshen 12. Zeitzone konfigurieren:tzconfig13. exim4 rekonfigurieren:dpkg-reconfigure exim4-config14. Allen sagen das es eine neue Debonaras-Box gibt: /etc/cron.weekly/popularity-contest 15. Stolz auf die Liste der OpenDebianSlugUsers eintragen 16. Enjoy your new Debian-Box with all the apt-get Goodness. Quellen für dieses kleine HowTo: * OpenDebianSlug * UpSlug2 * Using The OpenSlug Binary * Initialising OpenSlug * Initialising Disks on OpenSlug Mit freundlicher Genehmigung von http://www.instant-thinking.de Tags |