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Debian Slug UmlauteSprach- und Umlaut-Einstellungen unter DebianSlug einrichten HinweiseVielen Dank an alle aus dem aus dem IRC Channel #nslu2-german. Ohne die Hilfe wäre dieses wiki nicht möglich gewesen. Korrekturen und Ergänzungen sind gern gesehen! InhaltUmlaute unter DebianSlug:Um grundsätzlich Umlaute unter DebianSlug nutzen zu können muss das Paket "locales" installiert und eingerichtet werden. Wurde dies schon beim Debootstap gemacht so kann dieser Punkt übersprungen werden.
danach konfiguriert man das ganze mit
und wählt dabei
aus. Nun hat man die Wahl, wenn man die Umlaute nur für einen speziellen User verfügbar machen will, dann editiert man die Datei ~/.bashrc Will man dagegen, dass alle User mit Umlauten arbeiten können dann editiert man die Datei /etc/profile Am Ende der gewählten Datei fügt man nun folgende Zeile ein
und achtet darauf das diese Zeile mit einem Zeilenumbruch abgeschlossen wird. Nach einem neuen Login oder nach Eingabe von
sollte man nun Umlaute eingeben können. Samba-Server mit Umlauten:Auch beim Zugriff von Windows aus auf SAMBA-Freigaben machen die Umlaute oft Probleme, und werden als diverse Sonderzeichen dargestellt. Um dies zu vermeiden muss man die Parameter "unix charset" und "display charset" entsprechend anpassen. Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man editiert die Konfigurationsdatei /etc/samba/smb.conf oder man nutzt SWAT um die Parameter zuändern. Über KonfigurationsdateiMit seinem Lieblings-Editor bearbeitet man die Datei
und fügt im Abschnitt [global] folgende 2 Zeilen ein, bzw. korrigiert diese wenn schon vorhanden: display charset = iso-8859-15 || Danach sollte der Samba-daemon mit
neu gestart werden um die Einstellungen zu übernehmen. Über SWATIm SWAT geht man auf GLOBALS und dann auf
Danach kann man unter Base Options folgende Parameter einstellen: display charset = iso-8859-15 || Danach auf
klicken um die Änderungen zu speichern. Unter Status muss nun
geklickt werden um die geänderten Einstellungen zu übernehmen. FAT32 und NTFS-Partition mit UmlautenDamit auch bei gemouteten FAT32- und NFTS-Partitionen die Umlaute korrekt angezeigt werden muss die Partition mit der Option iocharset=iso8859-15 gemoutet werden. Damit dies überhaupt geht sind einige Voraussetzungen nötig: Das Kernelmodul "nls_iso8859_15" muss geladen/verfügbar sein. Ob es schon geladen ist kann man mit
prüfen. Ist in der Ausgabe kein "nls_iso8859_15" zu sehen, dann kann man versuchen mit
das Kernelmodul zu laden. Kommt hier die Fehlermeldung
so ist das Modul noch nicht installiert. Für die Installation braucht man folgende Datei:
wobei <kernel-version> der Versionsnummer des installierten Kernels entsprechen muss. (kann z.B. mit "uname -a" angefragt werden) Bei selbst erstellten Images findet man die Datei im Verzeichnis ipk, dort wo auch das Image-File liegt. Bei herruntergeladenen Images sollte man schauen ob dort auch entsprechende Kernel-Module verfügbar sind, oder sich an den Author des Images wenden. Hat man die Datei, so installiert man diese mit
Auch hier wieder <kernel-version> entsprechend anpassen! Danach kann man das Kernel-Modul mit
laden und mit
prüfen ob erfolgreich geladen. Danach sollte man mit
das ganze permanent machen. Wenn man jetzt die Zeile in der /etc/fstab entsprechend um die Option
ergänzt, sollte man beim nächsten mount korrekt mit Umlauten auf der Partition arbeiten können. Viel Spaß mit Ä,Ö,Ü,ä,ö,ü usw. ! Tags |