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Debian Slug NFS Server

Hi,

hier mal ne kleine Anleitung um den Kernel-NFS-Server unter DebianSlug zu installieren (Step-by-Step)

Ich setze dabei vorraus, dass DebianSlug schon auf dem NSLU2 installiert ist und ordnungsgemäß funktioniert.

Gleich vorab: Ihr benötigt für den Kernel-NFS-Server nicht nur das Firmware-Image, sondern auch noch ein paar zusätzliche Kernel-Module! Falls ihr die nicht habt, müsst ihr ein neues Flash Image selbst kompilieren und Flashen und die Kernel-Module davon benutzen, oder euch ein fertig kompiliertes Image samt Kernel-Modulen z.b. von http://www.student-zw.fh-kl.de/~pasc0010/debianslug/ incl. den Kernel-Modulen besorgen. Ihr braucht zumindest folgende Kernel-Module:

kernel-module-nfsd
kernel-module-sunrpc
kernel-module-lockd
kernel-module-exportfs

Vorsichtshalber würde ich dennoch das _ALL_modules-<datum>.tar.bz2 Archiv herunterladen und für spätere Zwecke (man weiss ja nie, was man noch ausprobieren will) aufbewahren. Ausserdem werde ich Images, die älter als 2 Wochen sind, löschen. Hab ja nicht unbegrenzt Platz auf dem Webserver ;-)

Bei beiden Varianten kann man eine bestehende DebianSlug Installation, wie auf http://www.nslu2-linux.org/wiki/DebianSlug/Bootstrap#upgrade beschrieben, upgraden.

Wenn diese Hürde geschafft ist, geht's schon schneller voran:

ssh-Verbindung zur NSLU öffnen(als root).

apt-get update
apt-get upgrade
apt-get install nfs-kernel-server

Ich nehme im Folgenden an, dass die kernel-module-*.ipk im Verzeichnis /home/slug/modules sind, wenn nicht: einfach an die eigenen Gegebenheiten anpassen

cd /home/slug/modules
dpkg --force-architecture -i kernel-module-nfsd* kernel-module-sunrpc* kernel-module-lockd* kernel-module-exportfs*
depmod -a

Im Anschluß muss nur noch die /etc/exports editiert werden z.B.

#/etc/exports
# Wichtig: zwischen der Netzwerk/Hostadresse und der
# Klammer ( DARF KEIN Leerzeichen sein!
# Beispiel 1: Verzeichnis /home/dbox/pictures im lokalen Netzwerk 192.168.1.0
# zum Beschreiben freigeben
/home/dbox/pictues 192.168.1.0/24(rw,no_root_squash,sync)
# Beispiel 2: Verzeichnis /home/dbox/record nur für die
# dbox (192.168.1.3) zum Beschreiben freigeben
/home/dbox/record 192.168.1.3(rw,no_root_squash,sync)
# Beispiel 3: Verzeichnis /home/dbox/mp3 für wirklich alle Rechner zum Lesen
# freigeben (keine Sorge, solange die NSLU2 keine öffentliche IP hat,
# Portforwardings auf dem Router eingerichtet sind oder die dbox in der
# DMZ steht, können nur die Rechner im LAN darauf zugreifen)
/home/dbox/mp3 *(ro)

So, jetzt noch /etc/init.d/nfs-kernel-server start eingeben und der NFS-Server startet.

Zum Testen/Troubleshooting eignen sich folgende Tools:
exportfs (zeigt die aktiven exportierten(freigegebenen) Verzeichnisse an)
tail -f /var/log/syslog (zeigt die letzten Einträge des system-Logs an, auch eventuelle Fehlermeldungen des NFS-Servers, beenden mit Strg+C)

Fertig! Und nun viel Spaß beim Streamen!

Gruß, EvilDevil


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Zuletzt geändert am 05.09.2008 12:06 Uhr